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Die Tora abschließen nur um neu zub Kurzkommentar zum Wochenabschnitt V’Zot Ha-B’racha, Deuteronomium 33,1- 34,12

Oft fragen mich Leute: Warum erlaubt Gott Mose nicht, in das verheißene Land einzuziehen?

Tatsächlich betritt niemand von uns das verheißene Land. Wir alle sterben mit nicht verwirklichten Träumen und unerfüllten Hoffnungen.

Aber Mose braucht uns nicht Leid zu tun. Er starb in hohem Alter, aber in voller Kraft. Er konnte das verheißene Land von ferne sehen und hatte die Ehre vom EwigEinen selbst beerdigt zu werden. Und darüberinaus lesen wir: Nie wieder wird sich ein Prophet erheben, dem der EwigEine פנים אל פנים begegnet, wörtlich “von Angesicht zu Angesicht” (Deuteronomium 34,10).

Von Angesicht zu Angesicht lässt sich verstehen als: direkter als jemals jemand bevor.

Aber bei all seiner Größe offenbart Mose menschliche Schwächen. Sein Temperament konnte explodieren, und seine Geduld schwinden.

Spätere jüdische Traidtionen kritisieren ihn, weil er die ersten beiden Bundes-Tafeln zerbrochen hat, und weil er Wasser für die durstigen Menschen hervorbrachte, indem er mit dem Stab gegen einen Felsen schlug anstatt ihn anzusprechen, wie Gott es gesagt hatte.

Aber ich stimme überein mit denen, die meinen, dass, wie ernst diese Eigenwilligkeiten auch waren, sie nicht ausreichenten um ihn davon abzuhalten, den Jordan zu überqueren. Vielmehr erinnert uns der Tod des Mose daran, dass das Leben auch ohne uns weitergeht, egal wie wichtig wir sind. Darum ist es unsere Aufgabe so viel Gutes zu tun, wie wir können, im begrenzten Zeitraum, der uns zugedacht ist. Welch wunderbare Einsicht am Ende der Tora.

Aber wir schließen nur um sofort die Schöpfungsgeschichte der Genesis zu bedenken und die Verantwortung, die uns verliehen ist als Geschöpfe geschaffen im אלהים בצלם in Gottes Bild.

Translationn: with thanks to Pastor Ursula Sieg

Das zu tun mit dem Bild des Mose in unserem Rückspiegel befeuert unsere Leidenschaft zu werden,waser r wa עבד ה׳, “Diener des EwigEinen”, der seine Gaben nutz eine gerechtere, solidarischere und mitfühlendere Gesellschaft zu schaffen.

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