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For My German Readers: Mach nicht zu viel!

Kurzkommentar zum Wochenabschnitt B’ha-ah-lo-techa (Numeri 8-12)

Diesmal ist es keine Überraschung, dass die Kinder Israels sich beschweren. Jetzt ist es die Wüstenküche, die nicht nach ihrem Geschmack ist. Sie verlangen, dass Mose ihnen Fleisch gibt.

Moses gerät aus der Fassung. Es wird ihm zu viel und in seinem Schmerz schreit er zu Gott: “Soll ich dieses Volk an meiner Brust tragen wie ein stillender Vater (Wie ich dieses Bild liebe!) Säuglinge trägt?” (Numeri 11:12)

Obwohl der Ewig Eine ebenfalls sehr böse ist über das Volk, sagt Gott Mose, er solle sich entspannen, weil er zu viel auf sich nimmt.

Dann instruiert Gott Mose er solle 70 Älteste bestimmen, die ihn unterstützen, damit er nicht in der Wüste ein Burnout erleidet. (Numeri 11,16)

Interessanter Weise lesen wir vor diesem Vorfall von einem Gespräch, in dem Mose seinen Schwiegervater (Jethro in Exodus, nun Reuel genannt. Offensichtlich haben wir es also mit zwei verschiedenen literarischen Quellen zu tun.) bittet bei dem Volk zu bleiben, um ihnen – als ihr Auge – mit seiner Ortskenntnis zu helfen. Reuel sagt nein. Er muss zu seinem eigenen Volk in sein eigenes Land zurückkehren (Numeri 10:29-32). In Exodus war es Jethro, der Mose den gleichen Rat gab, den Gott ihm im aktuellen Wochenabschnitt gibt (Exodus 18,14-26).

Egal welche Quelle, der Rat ist wichtig.

Der Talmud macht es kurz und bündig: “Wenn du zu viel machst, machst du am Ende gar nichts.” (B. Sukkah 5b) Oft, wenn wir an Predige gewinnen, besteht die Gefahr der Selbstüberschätzung.

Und schon muss Gott Mose, die größte und wichtigste Person der Tora (Deuteronomium 34,10), erinnern, dass er nicht zu viel auf sich nehmen soll. Wenn das so ist, sollten wir diese Botschaft nicht auch für uns selbst beherzigen?

Und schon muss Gott Mose, die größte und wichtigste Person der Tora (Deuteronomium 34,10), erinnern, dass er nicht zu viel auf sich nehmen soll. Wenn das so ist, sollten wir diese Botschaft nicht auch für uns selbst beherzigen?

Translation: Pastor Ursula Sieg

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